Sonne, Zeit und Ewigkeit
Johann Jindra
| Seit 1858 ist der sich im Familienbesitz befindliche Schlossereibetrieb in Weiten. Antike Sonnenuhren verschiedenster Länder übten eine so große Faszination auf mich aus, so dass ich alte Bücher und Skizzen zu studieren begann und eigene Berechnungen anstellte. Sieben Jahre dauerte es, bis ich meine erste schmiedeiserne Wanduhr herstellte. | |||||||
Der Erfolg spornte meinen Fleiß an. Heute gibt es meine Sonnenuhren in den verschiedensten Formen und Materialien. Eine jede zeichnet sich durch ihre Präzision und Individualität aus. Jedes Stück ist ein Unikat.
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Geschichte der Sonnenuhren
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| Die Geschichte oder Erfindung der Sonnenuhren kann mit der
Entstehung der Erde gleichgestellt werden. Die Sonnenuhr kann, seit die Sonne ihren ersten
Strahl und Felsen oder Bäume ihren ersten Schatten warfen, als erfunden bezeichnet
werden. Der Steinkreis von Stonehenge (1500 v. Chr.), die Ägyptische Reisesonnenuhr des Pharao Thutmosis III., die Hohlkugelsonnenuhr des Chaldäischen Astronomen Berosos (3. Jh. v. Chr.), die größte Sonnenuhr der Antike, die des Kaisers Augustus (63 v. Chr.- 14 n. Chr.) mit einer Länge von 400 m zeigen, wie lange sich der Mensch dieser Wissenschaft als Zeitmessgerät schon bedient. Die vermutlich älteste Sonnenuhr Österreichs befindet sich auf der Südseite der Pfarrkirche Schöngraben, 13. Jhdt.(NÖ - Weinviertel) Die wahrscheinlich älteste Polos-Sonnenuhr Mitteleuropa, errichtet von Georg von Peuerbach (1451), befindet sich am Südpfeiler des Wiener Stephansdomes. Aber auch Nicolaus Kopernikus, Galileo Gallilei und auch Albrecht Dürrer befassten sich mit dieser Materie. Im 17. Jahrhundert erreicht die Kunst des Sonnenuhrenbaues ihre Hochblüte. Mit der Erfindung der Räderuhr ging natürlich das Interesse zurück. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war zur Kontrolle von Kirchenuhren noch eine Sonnenuhr erforderlich. Heute ist eine Sonnenuhr Zierde am Haus, im Garten oder ein
architektonisches |
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